Einen Kredit zu bekommen ist schon für Normalverdiener nicht unbedingt einfach, für Auszubildende ist es allerdings noch viel schwerer. Sicherlich gibt es die ein oder andere Bank, die sich den wachsenden finanziellen Nöten der Azubis annimmt und extra für sie Kredite anbietet, die meisten Kreditinstitute zählen Auszubildende aber zur Risikogruppe und vergeben an sie nicht allzu schnell einen Kredit.
Wie aber sollen sich Azubis, die mit ihrem geringen Gehalt nicht wirklich zurecht kommen, helfen?
Es lohnt sich definitiv in seinem Verwandten- und Bekanntenkreis nachzufragen, ob die Möglichkeit besteht ein Darlehen zu bekommen. Der Vorteil bei einem privaten Darlehen ist, dass man keine Schufa-Auskunft braucht und je nachdem wie das Verhältnis zum Darlehensgeber ist, auch nicht unbedingt Zinsen zahlen muss. Wer sich jetzt denkt, dass er seine Verwandten und Bekannten nicht mit den finanziellen Problemen belasten möchte, braucht das Geld entweder nicht allzu dringend, oder muss sich einfach überwinden und ausnahmsweise mal an sich denken. In der Regel erweisen sich die Verwandten und Bekannten als sehr hilfsbereit und sie helfen gerne aus wenn sie können, vor allem auch deshalb, weil das Geld ja nicht einfach weg ist, sondern nur verliehen. Deshalb ist enorm wichtig, dass man zu den Personen, die man um Hilfe bittet ein gutes Verhältnis hat, damit man sicher sein kann, dass es im Streit nicht dazu kommt, dass das Darlehen spontan zurück verlangt oder als Druckmittel benutzt wird.
Alle, die nicht auf so ein hilfsbereites Umfeld hoffen können, dass wenn nötig unterstützend herbei eilt, sollten sich überlegen entweder auf Sparflamme zu leben, wenn bereits ausgezogen eventuell wieder zu den Eltern zurück zu ziehen, oder aber zusätzlich zur 40-Stunden-Woche, sich noch einen Nebenjob zu suchen. Sicherlich sind das alles keine Traum-Optionen, aber wer dringend Geld braucht muss manchmal Opfer bringen und Kompromisse eingehen, so schwer es auch fällt.